12.12.2008 – Langjährige Kenner der Branche kennen die Situation nur zu gut: Die erfahrenen, ideenreichen, guten Leute aus den Fach- und Schadenabteilungen werden, da naturgemäß meist älter, gegen billige jungen Kräfte ausgetauscht. Das Ergebnis ist oft haarsträubend.
So hat bei einem 5000 Euro Wasserschaden innerhalb von 15 Monaten(!!!) fünfmal die Referentin gewechselt und es wurden vier Gutachten angefordert, die einander haarsträubend widersprachen. Ein erfahrener Schadenregulierer hätte das in zwei Wochen problemlos geschafft. Während im Operatingbereich also reduziert wird, steigt die Zahl der unproduktiven Verkaufsassistenten etc. mit diversen klingenden TIteln deutlich an. Mit solchen Strukturen kann man nicht effizient wirtschaften..
Ing. Gerald H. Winterhalder
zum Artikel: „Studie schlägt Personalabbau bei Versicherern vor”.
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